



Informationen

Hier finden Sie weitere Informationen zur Sprachtherapie / Logopädie.
Information für Eltern mit sprachauffälligen Kindern im Vorschulalter
Grundsätzlich stehen Sprachheilbeauftragte/Sprachheilpädagogen/Logopäden für ein Beratungsgespräch gerne zur Verfügung.
Da es heute meist sehr schwer ist, einen Therapieplatz zu bekommen, ist es in den meisten Fällen nicht ratsam, sich darauf zu verlassen, dass sich der sprachliche Rückstand schon noch „verwachsen“ wird. Besser ist es, sich „vorsichtshalber“ rechtzeitig und ganz unverbindlich auf eine Warteliste aufnehmen zu lassen. Die genannten Beratungsgespräche sowie die spätere Therapie werden von den Krankenkassen bezahlt, sofern sie von einem Facharzt (meist Kinderarzt) verordnet wurden.
Die Sprach- und Hörentwicklung - Anhaltspunkte zur Beobachtung und Förderung -
Von der Geburt bis zum 6. Monat
Das Baby reagiert auf Geräusche. Es bewegt seine Augen oder seinen Kopf in Richtung einer Klangquelle. Es lallt und erzeugt Geräusche.
So fördern Sie Ihr Kind: Ruhig und freundlich mit dem Baby sprechen. Erzählen, was Sie gerade tun. Dinge, Menschen und Geräusche benennen.
Wann Sie sich beraten lassen sollten: Das Kind verstummt. Es reagiert nicht auf Geräusche. Es nimmt keinen Blickkontakt auf.
"Sprich doch mal langsamer" - Wann muss der Nachwuchs zum Logopäden?
Für eine gute Sprachentwicklung können Eltern einiges tun. Je mehr Sorgen sich Eltern machen, desto eher ist Beratungsbedarf. Eine kindliche Sprachstörung kann durch das Verhalten der Umgebung verstärkt werden. Ein einfaches Rezept, ab wann der Besuch beim Sprachheilpädagogen angebracht ist, gibt es aber nicht. Dafür sind die Entwicklungsstadien und sprachlichen Fortschritte der Kleinen zu individuell. Viele Eltern versetzt die Erkenntnis, dass das eigene Kind noch nicht so gut spricht wie andere in seinem Alter in Stress. Sie versuchen, das Kind zu verbessern und ermahnen es, langsamer zu reden. Doch dieses Bemühen kann einiges verderben, weil das Kind plötzlich merkt, dass etwas bei ihm nicht stimmt (Störungsbewusstsein). Dadurch wird die Sprechfreude gehemmt und die Entwicklung gebremst.
Die verbesserte Wiederholung (korrektives Feedback) - Wie sollen Eltern mit den Sprachauffälligkeiten ihrer Kinder umgehen?
Das Ziel der verbesserten Wiederholung ist es, die fehlerhaften Äußerungen des Kindes einfach nur in korrekter Sprachform widerzuspiegeln. Im Gegensatz zur Kritik „das ist aber falsch“, fühlt sich das Kind dabei verstanden, und das Gespräch wird nicht durch Ermahnungen wie „sag das nochmal richtig“ o.ä. gestört.